«Putin hat die Büchse der Pandora geöffnet»

Die Empö­rung über das rus­si­sche Vor­ge­hen auf der Krim ist gross. Zu den kri­ti­schen Stim­men gehört auch eine Ukrai­ne­rin aus der Regi­on Biel. Der Aus­bruch der Kri­se sei für sie ein Schock gewe­sen.

Ein beleb­ter Platz in Bern. Men­schen­strö­me kreu­zen sich unab­läs­sig. Und plötz­lich steht sie vor mir. Sie trägt einen Notiz­block, so wie ich – damit wir uns erken­nen. Ich sol­le sie Yele­na nen­nen. Eine 40-jäh­ri­ge Frau. Ihr gewell­tes, dun­kel­brau­nes Haar fällt in ihr fili­gra­nes Gesicht. Trotz der früh­lings­haf­ten Wär­me trägt sie einen lan­gen schwar­zen Herbst­man­tel. Eine ele­gan­te Erschei­nung durch und durch. «Ich hof­fe, ich habe noch kein Polo­ni­um abge­kriegt», sagt sie mit einem leich­ten Akzent. Das mag sar­kas­tisch klin­gen, doch die Ernst­haf­tig­keit in ihrer Stim­me macht einem sofort klar: Das ist kein Scherz. «Putin hat die Büch­se der Pan­do­ra geöff­net»“ wei­ter­le­sen

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