US-Tomahawk in 20 Bildern — Einfach so

Jaaaa, ich habe ein unglaub­lich gutes Stück Fleisch genies­sen dür­fen. Und dank die­ser tol­len Bil­der­ga­le­rie, kann ich jetzt ande­re Men­schen ein Stück weit an die­ser kuli­na­ri­schen Grenz­erfah­rung teil­ha­ben las­sen. Ist das nicht toll!?

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«Prince of Wales» zu verkaufen oder: Ein Versuch über den Vogelliebhaber

Als die Mit­tags­son­ne an jenem Sams­tag am Rand von Aar­berg schliess­lich durch das Gewölk bricht, erklingt zurück­hal­tend eine Melo­die, wie auf einem win­zi­gen Kla­vier gespielt. Die Sper­lin­ge pfei­fen und die Bäu­me flim­mern von feins­tem Gesang. «Prince of Wales» zu ver­kau­fen oder: Ein Ver­such über den Vogel­lieb­ha­ber“ wei­ter­le­sen

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Filmkritik: Kriegsfilm für Dummies

 

 

Kri­selt es beim natio­na­len Selbst­be­wusst­sein? Schwä­chelt der patrio­ti­sche Ener­gie­haus­halt? Kein Pro­blem! Die sehn­lichst benö­tig­te Dosis an Hero­is­mus kommt idea­ler­wei­se immer noch in Gestalt eines Kriegs­films daher. „Film­kri­tik: Kriegs­film für Dum­mies“ wei­ter­le­sen

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Filmkritik: Das bitter-süsse Gift der Rache

Ein­bli­cke in das mensch­li­che Bes­tia­ri­um. Der Film “Wild Tales” erzählt Geschich­ten aus der gesell­schaft­li­chen Wild­nis. „Film­kri­tik: Das bit­ter-süs­se Gift der Rache“ wei­ter­le­sen

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Theaterkritik: Mit Baudrillard auf Bundys Couch

Erin­nern Sie sich noch an die 90er Jah­re? Die Tota­li­tät der Mas­sen­me­di­en war an ihrem vor­läu­fi­gen Kul­mi­na­ti­ons­punkt ange­langt und bescher­te dem reiz­hung­ri­gen Publi­kum via CNN den ers­ten Live-Krieg der Geschich­te.

„Thea­ter­kri­tik: Mit Baudril­lard auf Bun­dys Couch“ wei­ter­le­sen

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Theaterkritik: Bananarama in Zombieland

 «Die­se Gesell­schaft ver­wan­delt sich von einem Sys­tem, das von sich selbst nichts wis­sen kann, über ein Sys­tem, das von sich selbst nichts wis­sen darf, in ein Sys­tem, das von sich selbst nichts wis­sen will.»

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Theaterkritik: Polyphonie des Wahnsinns

Bea von Mal­chus dekon­stru­iert Shake­speare – und das sau­kom­isch

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Asien, Kontinent der Vergewaltiger

Stu­di­en sind eine tol­le Sache. Man kann aus ihnen Schlüs­se zie­hen, ohne gross über deren Aus­sa­ge­kraft Rechen­schaft able­gen zu müs­sen. Der Jour­na­list oder die Jour­na­lis­tin kann sich bequem hin­ter der Quel­le ver­ste­cken. Erfolgt der Umgang mit dem Aus­gangs­ma­te­ri­al aber all­zu unkri­tisch, kann das mit­un­ter eine Bericht­erstat­tung zur Fol­ge haben, die schlicht dif­fa­mie­rend ist. „Asi­en, Kon­ti­nent der Ver­ge­wal­ti­ger“ wei­ter­le­sen

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Ein Ich, das schreiben will

Heinz Hel­le ist ein sprach­li­cher Schwerst­ar­bei­ter. Der Schrift­stel­ler, Phi­lo­soph und Wer­be­tex­ter ver­öf­fent­licht bald sei­nen ers­ten Roman. Im Neu­en Muse­um Biel liest er heu­te zusam­men mit Paul Nizon.

«Alles beginnt mit einem schö­nen Satz.» Gemeint ist das Schrei­ben. Für Heinz Hel­le bedeu­tet das, eine Melo­die in Gang zu brin­gen. Eine Ton­fol­ge, eine Klang­fol­ge, die mit dem ers­ten Satz beginnt und im Kopf bleibt, einen antreibt, Wort für Wort, Satz  für Satz. „Ein Ich, das schrei­ben will“ wei­ter­le­sen

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Die Zeit der Philosophen

Es sind wie­der Phi­lo­so­phietage in Biel. In der dies­jäh­ri­gen Aus­ga­be dreht sich alles um das The­ma Zeit. Ein Streif­zug durch die Theo­rien gros­ser Den­ker zeigt, wie aktu­ell vie­le Fra­gen noch sind. „Die Zeit der Phi­lo­so­phen“ wei­ter­le­sen

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Spielend gegen die Monotonie

Wäh­rend zwei Wochen küm­mert sich eine Grup­pe von Frei­wil­li­gen um die Kin­der im Durch­gangs­zen­trum Lyss-Kap­pe­len. Mit die­sem Ein­satz schaf­fen sie eine will­kom­me­ne Abwechs­lung zum tris­ten All­tag der Flücht­lings­kin­der. „Spie­lend gegen die Mono­to­nie“ wei­ter­le­sen

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Jene, die das Richtige taten

Wäh­rend des Zwei­ten Welt­kriegs ret­te­ten alba­ni­sche Mus­li­me jüdi­sche Flücht­lin­ge vor dem siche­ren Tod. In Biel fin­det die­se Woche eine Aus­stel­lung dazu statt.

Sie mar­schie­ren 36 Stun­den lang, Tag und Nacht. Die Brü­der Hamid und Xhe­mal Vese­li und ihre Gäs­te. Sie tra­gen Ver­klei­dun­gen, um nicht auf­zu­fal­len – wer­den sie ent­deckt, droht ihnen der Tod.

Alba­ni­en, 1943. Die Nazis beset­zen das ber­gi­ge Land, in der Welt tobt der Krieg. „Jene, die das Rich­ti­ge taten“ wei­ter­le­sen

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Mehr als nur Wacholder

Die Bren­ne­rei Mat­ter-Lug­in­bühl gehört zu den weni­gen Schwei­zer Her­stel­lern von Gin. Noch ist der See­län­der «Nut­meg Gin» aber ein Nischen­pro­dukt. Der Gin-Boom könn­te das ändern. „Mehr als nur Wachol­der“ wei­ter­le­sen

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Der Nebel lichtet sich

Mit dem Herbst häufen sich im Seeland wieder die Nebeltage – allerdings weniger oft als früher. Das Wetterphänomen stellt selbst Wissenschaftler immer noch vor Rätsel.

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Literaturkritik: Die Unschuld der Tatsachen

In «Albert Thebell, Physiker und Fälscher» erliegt ein Hochstapler den Verlockungen des Ruhms und scheitert. Gianfranco D’Annas Wissenschaftskrimi ist beim Bieler Verlag die Brotsuppe erschienen.

«Wenn die Fak­ten nicht mit der Theo­rie über­ein­stim­men, ände­re die Fak­ten». Es ist nur schwer vor­stell­bar, dass ein her­aus­ra­gen­der Wis­sen­schaft­ler die­ses Ein­stein-Zitat als Auf­for­de­rung zum Betrug ver­ste­hen könn­te. Dass es aber sehr wohl mög­lich ist, stand spä­tes­tens am 21. Sep­tem­ber 2002 fest: Eine Unter­su­chungs­kom­mis­si­on kam zum ein­deu­ti­gen Ergeb­nis, dass der deut­sche Phy­si­ker Jan Hen­drik Schön in nicht weni­ger als 16 Fäl­len Mess­da­ten gefälscht hat­te. „Lite­ra­tur­kri­tik: Die Unschuld der Tat­sa­chen“ wei­ter­le­sen

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Literaturkritik: Ein Spiel der Gegensätze

 Eine über­ra­gen­de chi­ne­si­sche Pia­nis­tin, zwei zer­strit­te­ne Kri­ti­ker und ein Dis­put über das Wah­re und Schö­ne in der Musik. Davon han­delt Eti­en­ne Bari­liers Roman «Chi­na am Kla­vier».

Mar­cel Reich-Rani­cki schrieb einst: «Gera­de in den radi­ka­len Urtei­len eines Kri­ti­kers […] da, wo er die enthu­si­as­ti­sche Zustim­mung oder die ent­schie­de­ne Ableh­nung für erfor­der­lich hält, sind in der Regel sei­ne zen­tra­len Bekennt­nis­se zu fin­den.» Nach den Bekennt­nis­sen eines Kri­ti­kers zu fra­gen, das heisst zu fra­gen, wel­che Mass­stä­be und Auf­fas­sun­gen von Kunst, Stil und Geschmack bei der Beur­tei­lung eines Kunst­werks zum Tra­gen kom­men. In Eti­en­ne Bari­liers 2011 erschie­ne­nem Roman «Chi­na am Kla­vier» tref­fen zwei grund­ver­schie­de­ne Auf­fas­sun­gen auf­ein­an­der. „Lite­ra­tur­kri­tik: Ein Spiel der Gegen­sät­ze“ wei­ter­le­sen

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Nur der Schein trügt nicht

Was ist real, was ist Täu­schung? Die Foto­gra­fin Del­phi­ne Bur­tin beherrscht die­ses opti­sche Ver­wirr­spiel per­fekt.  Jetzt wur­de die Lau­san­ne­rin mit dem «Prix Pho­to­fo­rum» aus­ge­zeich­net. „Nur der Schein trügt nicht“ wei­ter­le­sen

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Literaturkritik: Das Schreien der Dinge

Es ist eine Geschichte des Scheiterns: der Philosophie, der Liebe, des Bewusstseins. Das Debüt des Bieler Autors Heinz Helle ist ein hypnotischer Trip in das Innenleben eines ruhelosen Denkers.

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«Ein jun­ger Mann kommt in eine Stadt. Er hat kei­nen Namen, kein Zuhau­se, kei­ne Arbeit: Er ist in die Stadt gekom­men um zu schrei­ben. Oder genau­er: Er schreibt nicht, son­dern hun­gert fast zu Tode.» Die­se Wor­te bil­den nicht nur den Auf­takt zu Paul Aus­ters «Die Kunst des Hun­gerns» – sie sind auch eine per­fek­te Umschrei­bung von Heinz Hel­les Roman «Der beru­hi­gen­de Klang von explo­die­ren­dem Kero­sin». Oder zumin­dest fast. Denn Hel­les namen­lo­sen Prot­ago­nis­ten quält kei­ne kör­per­li­che Gier, sein Hun­ger ist intel­lek­tu­el­ler Natur. „Lite­ra­tur­kri­tik: Das Schrei­en der Din­ge“ wei­ter­le­sen

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Die Physiognomie der Maschine

Über die Mimik von Ryan Gos­ling in “Dri­ve”

 

Er trägt kei­nen Namen. Nie­mand weiss, wo er her­kommt. Vor fünf, sechs Jah­ren ist er ein­fach auf­ge­taucht. Er ver­dingt sich als Fah­rer, wird zum Gegen­stand, den man benut­zen kann. „Die Phy­sio­gno­mie der Maschi­ne“ wei­ter­le­sen

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Krieg der Bilder

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Es gibt Bil­der, die alles Doku­men­ta­ri­sche ver­lo­ren haben. Die ursprüng­li­che Inten­ti­on des Pro­to­kol­lie­rens, des Fest­hal­tens und Abbil­dens hat sich zuguns­ten eines rei­nen Sym­bol­cha­rak­ters ver­ab­schie­det. „Krieg der Bil­der“ wei­ter­le­sen

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«Putin hat die Büchse der Pandora geöffnet»

Die Empö­rung über das rus­si­sche Vor­ge­hen auf der Krim ist gross. Zu den kri­ti­schen Stim­men gehört auch eine Ukrai­ne­rin aus der Regi­on Biel. Der Aus­bruch der Kri­se sei für sie ein Schock gewe­sen.

Ein beleb­ter Platz in Bern. Men­schen­strö­me kreu­zen sich unab­läs­sig. Und plötz­lich steht sie vor mir. Sie trägt einen Notiz­block, so wie ich – damit wir uns erken­nen. Ich sol­le sie Yele­na nen­nen. Eine 40-jäh­ri­ge Frau. Ihr gewell­tes, dun­kel­brau­nes Haar fällt in ihr fili­gra­nes Gesicht. Trotz der früh­lings­haf­ten Wär­me trägt sie einen lan­gen schwar­zen Herbst­man­tel. Eine ele­gan­te Erschei­nung durch und durch. «Ich hof­fe, ich habe noch kein Polo­ni­um abge­kriegt», sagt sie mit einem leich­ten Akzent. Das mag sar­kas­tisch klin­gen, doch die Ernst­haf­tig­keit in ihrer Stim­me macht einem sofort klar: Das ist kein Scherz. «Putin hat die Büch­se der Pan­do­ra geöff­net»“ wei­ter­le­sen

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Nicht tot zu kriegen

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Zom­bies sind weit­aus mehr als blos­se Schreck­ge­stal­ten des Hor­ror­ki­nos. Sie eig­nen sich beson­ders gut als Spie­gel­bild und Meta­pher für sozia­le und gesell­schaft­li­che Pro­zes­se. Die­ses Wochen­en­de regie­ren die Unto­ten das Film­po­di­um Biel.

Man stel­le sich das vor: John F. Ken­ne­dy erhebt sich aus dem Grab und wan­delt untot durch Washing­ton. „Nicht tot zu krie­gen“ wei­ter­le­sen

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30 Minuten …an einem Nicht-Ort

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Jede Gesell­schaft zehrt von ihren Mythen. „30 Minu­ten …an einem Nicht-Ort“ wei­ter­le­sen

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