Ein Ich, das schreiben will

Heinz Hel­le ist ein sprach­li­cher Schwerst­ar­bei­ter. Der Schrift­stel­ler, Phi­lo­soph und Wer­be­tex­ter ver­öf­fent­licht bald sei­nen ers­ten Roman. Im Neu­en Muse­um Biel liest er heu­te zusam­men mit Paul Nizon.

«Alles beginnt mit einem schö­nen Satz.» Gemeint ist das Schrei­ben. Für Heinz Hel­le bedeu­tet das, eine Melo­die in Gang zu brin­gen. Eine Ton­fol­ge, eine Klang­fol­ge, die mit dem ers­ten Satz beginnt und im Kopf bleibt, einen antreibt, Wort für Wort, Satz  für Satz. „Ein Ich, das schrei­ben will“ wei­ter­le­sen

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Literaturkritik: Das Schreien der Dinge

Es ist eine Geschichte des Scheiterns: der Philosophie, der Liebe, des Bewusstseins. Das Debüt des Bieler Autors Heinz Helle ist ein hypnotischer Trip in das Innenleben eines ruhelosen Denkers.

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«Ein jun­ger Mann kommt in eine Stadt. Er hat kei­nen Namen, kein Zuhau­se, kei­ne Arbeit: Er ist in die Stadt gekom­men um zu schrei­ben. Oder genau­er: Er schreibt nicht, son­dern hun­gert fast zu Tode.» Die­se Wor­te bil­den nicht nur den Auf­takt zu Paul Aus­ters «Die Kunst des Hun­gerns» – sie sind auch eine per­fek­te Umschrei­bung von Heinz Hel­les Roman «Der beru­hi­gen­de Klang von explo­die­ren­dem Kero­sin». Oder zumin­dest fast. Denn Hel­les namen­lo­sen Prot­ago­nis­ten quält kei­ne kör­per­li­che Gier, sein Hun­ger ist intel­lek­tu­el­ler Natur. „Lite­ra­tur­kri­tik: Das Schrei­en der Din­ge“ wei­ter­le­sen

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