Chiang Rai: Ein Hauch von Wildnis

Chiang Rai ist das Tor zum sagen­um­wo­be­nen Gol­de­nen Drei­eck. Der nörd­lichs­te Zip­fel Thai­lands und sei­ne Küche sind anders als der Rest des Lan­des – geheim­nis­vol­ler, aben­teu­er­li­cher, wil­der.

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Island: Aus Feuer und Eis

Mit sei­ner ein­zig­ar­ti­gen Natur und rau­en Schön­heit ist Island ein Land der Extre­me. Ähn­li­ches lässt sich zuwei­len auch über die islän­di­sche Küche sagen.

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Steiermark: Lauter Gustostückerl

Kaum eine Regi­on in Öster­reich ist so sehr mit aus­ser­ge­wöhn­li­chen Deli­ka­tes­sen geseg­net, wie das im Süd­os­ten der Stei­er­mark lie­gen­de Ther­men- und Vul­kan­land.

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Bangkok: Die essende Stadt

Bang­kok ist nicht ein­fach irgend­ei­ne Stadt, in der man gut essen kann. Bang­kok ist ein kuli­na­ri­sches Uni­ver­sum für sich.

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Kopenhagen — im Rampenlicht

Die kuli­na­ri­sche Welt blickt nach Däne­mark: Kaum irgend­wo wird zur­zeit so krea­tiv und gleich­zei­tig so regio­nal gekocht wie in Kopen­ha­gen.


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Thüringen: Mittendrin

In Thü­rin­gen im Her­zen Deutsch­lands locken idyl­li­sche Natur, ein gewal­ti­ges his­to­ri­sches Erbe sowie ein rei­ches Ange­bot an regio­na­len Köst­lich­kei­ten.

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Bordeaux: Die schlafende Schöne ist erwacht

Bor­deaux, der Inbe­griff der Wein­stadt, fris­te­te lan­ge ein tris­tes Dasein. Doch die Metro­po­le an der Garon­ne hat einen Neu­an­fang gewagt und gewon­nen – auch in kuli­na­ri­scher Hin­sicht.

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Vilnius — Entfesselter baltischer Elan

Wenn das kein Geheim­tipp ist: Im Schat­ten der skan­di­na­vi­schen Län­der ent­wi­ckelt sich in der litaui­schen Haupt­stadt gera­de eine atem­be­rau­bend krea­ti­ve «New Bal­tic Cui­sine».

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Luzern — Tradition und Terroir

Luzern ist immer eine Rei­se wert. Nebst Post­kar­ten­idyl­le bie­tet das Tor zur Zen­tral­schweiz auch eine erstaun­lich expe­ri­men­tier­freu­di­ge Gastro­sze­ne.

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Palermo: Prunk und Patina

Kaum eine Stadt stellt ihre eige­ne Unvoll­kom­men­heit so schön zur Schau wie Paler­mo. Dar­über hin­aus gilt die sizi­lia­ni­sche Kapi­ta­le als Mek­ka für Street­food-Freaks und Slow­food-Enthu­si­as­ten.

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London: Britischer Stolz

Die bri­ti­sche Küche ist im Wan­del: jung, wild, expe­ri­men­tier­freu­dig, ohne je die eige­nen Wur­zeln zu ver­ges­sen. Das lässt sich nir­gend­wo bes­ser erkun­den als bei einem kuli­na­ri­schen Spa­zier­gang durch Lon­don.

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Brüssel: Es lebe das Mosaik!

Brüs­sel ist unend­lich facet­ten­reich, unbe­stän­dig und manch­mal chao­tisch. Nicht weni­ger viel­sei­tig ist die kuli­na­ri­sche Land­schaft der bel­gi­schen Haupt­stadt.

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Portugal: Jenseits der Schwere

Von Lis­sa­bon nach Por­to – oder die Rei­se durch eine neue por­tu­gie­si­sche Küche, die die krea­ti­ve Leich­tig­keit für sich ent­deckt hat.

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Restaurantkritik: Gut Ding will Weile haben

Es klingt nach dem per­fek­ten Geheim­tipp: Irgend­wo in der Abge­le­gen­heit des Jurasüd­hangs soll es ein Lokal geben, das wäh­rend des Win­ters rus­ti­ka­le Hüt­ten­kost auf­tischt und wäh­rend des rest­li­chen Jah­res eine genu­in regio­na­le Gour­met­kü­che zele­briert.

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München: Auf Herz und Nieren

Inne­rei­en, Craft­bier und Smo­ke­house-Bar­be­cue – in Mün­chen ist eine neue Küche auf dem Vor­marsch, die ihre Wur­zeln den­noch nicht ver­gisst.

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Flüssige Perlen vom Bielersee

Dass die Bie­ler­see­win­zer auch her­vor­ra­gen­de Schaum­wei­ne pro­du­zie­ren, gilt nach wie vor als Geheim­tip. Vie­le Betrie­be haben einen eige­nen Vin Mousseux, eini­ge davon sind sogar preis­ge­krönt.

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Bretagne: Eine Reise zu den besten Delikatessen der Welt

Die Bre­ta­gne ist schroff, karg und von rau­er Schön­heit. Und den­noch bringt kaum ein Land­strich so vie­le Deli­ka­tes­sen her­vor, die unbe­strit­ten als die aller­bes­ten der kuli­na­ri­schen Welt gel­ten.

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Wien: Klassik und Kreativität

Das gas­tro­no­mi­sche Uni­ver­sum Wiens ist bevöl­kert von jeder Men­ge kuli­na­ri­scher Iko­nen und viel fri­schem Wind.

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Neue Berliner Küche: Avantgarde, wa?!

Es bro­delt in Ber­lin. Die radi­kal-regio­na­le Küche, die in den kuli­na­ri­schen Ver­suchs­la­bors der deut­schen Haupt­stadt ent­steht, ist fast kon­kur­renz­los krea­tiv

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Das Stockholm-Syndrom

Zwi­schen alt­ehr­wür­di­ger Tra­di­ti­on und unge­bro­che­ner Krea­ti­vi­tät – die schwe­di­sche Haupt­stadt und ihre Gas­tro­no­mie zäh­len zu den auf­re­gends­ten über­haupt.

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Beaune Appétit!

Die Wein­haupt­stadt bie­tet bur­gun­di­sche Kli­schees im Über­fluss und ver­mag den­noch immer wie­der zu über­ra­schen.

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Tessin: Ein Platz an der Sonne

In kaum einer Schwei­zer Regi­on ist das Lebens­ge­fühl des Südens so gut spür­bar wie im Tes­sin. Das gilt auch für die Küche.

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Padua: Ein Fest für die Sinne

Padua ist immer noch ein Geheim­tipp. Doch die Stadt hat sowohl kul­tu­rell als auch kuli­na­risch unend­lich viel zu bie­ten.

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Parc Ela: Beste Aussichten

Parc Ela – der gröss­te Natur­park der Schweiz – ist ein wah­res Para­dies für die Lieb­ha­ber der regio­na­len, natur­ver­bun­de­nen Küche.

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Val-de-Travers: Im Reich der Grünen Fee

Im Val-de-Tra­vers, der Wie­ge des Absin­thes dreht sich (fast) alles um das sagen­um­wo­be­ne Getränk

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Aix-en-Provence: Das Licht des Südens

Aix-en-Pro­vence ist ein Para­dies für Genies­ser und ein Ort, wo man die pro­ven­za­li­sche Küche neu inter­pre­tiert.

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Her mit der Kohle!

In der Spit­zen­gas­tro­no­mie boomt die Feu­er­kü­che: Lebens­mit­tel wer­den bewusst ver­kohlt oder mit Asche gewürzt. Die­se ver­meint­li­che Inno­va­ti­on ist nichts weni­ger als die Wie­der­ent­de­ckung einer jahr­tau­sen­de­al­ten Kul­tur­tech­nik.

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Zwischen saftigen Spiessen und vielerlei Frittiertem

Eine tol­le Stim­mung und ein viel­fäl­ti­ges Ange­bot an Ver­gnü­gun­gen sind am Lyss­bach­mä­rit eigent­lich garan­tiert. Doch kann das uli­na­ri­sche Ange­bot da mit­hal­ten? Unser Gastro­kri­ti­ker war vor Ort: Man­ches hat ihm gefal­len, hie und da sieht er noch Ver­bes­se­rungs­po­ten­zi­al.

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Klasse statt Masse

Seit 2016 führt Jung­win­zer Chris­ti­an Dexl eines der kleins­ten Wein­gü­ter am Bie­ler­see. Die Wei­ne aus dem «Kel­ler am See» wer­den aus­schliess­lich bio­dy­na­misch pro­du­ziert und las­sen Gros­ses erah­nen.

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«Jung, wild und frisch»

An den Tagen der offe­nen Wein­kel­ler prä­sen­tie­ren die Bie­ler­see-Wein­bau­ern ihre neus­ten Krea­tio­nen. Dabei machen ins­be­son­de­re die inno­va­ti­ven Jung­win­zer von sich reden.

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Restaurantkritik: Kalb oder Nicht-Kalb?

Frank­reich beginnt in Solo­thurn – das jeden­falls war die auf­kei­men­de Hoff­nung eines jeden fran­ko­phi­len Genuss­men­schen, als mit der Bras­se­rie Fédé­ra­le letz­tes Jahr die ers­te «Bras­se­rie françai­se» der Stadt ihre Tore öff­ne­te.

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Scharfmacher: Spiel mit dem Feuer

Mehr als ein­fach nur scharf – das Ange­bot an Chi­li­saucen ist heu­te fast unüber­schau­bar. Hot­saucen-Pro­fi Jean-Paul Pero­nace gibt Tipps für die Zube­rei­tung zu Hau­se. „Scharf­ma­cher: Spiel mit dem Feu­er“ wei­ter­le­sen

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«Nahe an der Hexerei»

Wei­ne aus bio­lo­gisch-dyna­mi­schem Anbau erle­ben der­zeit einen regel­rech­ten Boom. Doch Win­zer, die auf die­se Wei­se pro­du­zie­ren, sind auf­grund ihrer Metho­den nicht sel­ten als eso­te­ri­sche Schar­la­ta­ne ver­schrien. Ist das am Bie­ler­see auch so? «Nahe an der Hexe­rei»“ wei­ter­le­sen

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Flüssiges Gold vom Bielersee

Süss­wei­ne aus dem See­land sind eine abso­lu­te Rari­tät. Die pro­du­zier­ten Men­gen sind gering, die Her­stel­lung ist oft sehr auf­wen­dig. Doch bei kaum einer ande­ren Art Wein kön­nen die Win­zer der­art krea­tiv sein.

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Die richtige Dosis Säure

In den Kel­lern der Bie­ler­see­win­zer gärt es. Die Win­zer sind zur­zeit damit beschäf­tigt, den opti­ma­len Säu­re­ge­halt der Wei­ne fest­zu­le­gen. Ein Besuch auf dem Twan­ner Wein­gut Krebs. „Die rich­ti­ge Dosis Säu­re“ wei­ter­le­sen

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Restaurantkritik: Vergebliche Liebesmöh

Mö oder Muh, so macht die Kuh. Als das «Mö» im letz­ten August sei­ne Tore an der Aar­berg­stras­se öff­ne­te, geschah dies mit einem kla­ren Ziel: Die neue Bie­ler Steak-Hoch­burg zu wer­den. „Restau­rant­kri­tik: Ver­geb­li­che Lie­bes­möh“ wei­ter­le­sen

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Cahors — Im Land des schwarzen Weins

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Restaurantkritik: Zu grosse Erwartungen

Es hät­te so ein­fach sein kön­nen. Ein durch­ge­styl­tes Lokal an bes­ter Lage, höchs­te Ambi­tio­nen und eine unschlag­ba­re Aus­sicht auf die Stadt. Kurz­um – mit dem «L’Entrecôte» hät­te Biel end­lich ein «Restau­rant de vian­de» erhal­ten kön­nen, das die­ser Bezeich­nung auch wür­dig ist. Nur ist das schein­bar nicht so ein­fach. „Restau­rant­kri­tik: Zu gros­se Erwar­tun­gen“ wei­ter­le­sen

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Eine Saison zum Vergessen

See­län­der Trüf­feln sind eine sel­te­ne Deli­ka­tes­se – im Moment aber noch rarer als sonst. Die Sai­son gilt als eine der schlech­tes­ten über­haupt. Schuld dar­an ist die lang­an­hal­ten­de Tro­cken­heit. „Eine Sai­son zum Ver­ges­sen“ wei­ter­le­sen

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Restaurantkritik: Radikal regional

Recht aben­teu­er­lich mutet die Rei­se nach Ban­ger­ten an. Denn wer sich an einem neb­li­gen Herbst­abend auf den Weg in das 170-See­len-Dorf am Ran­de des See­lands macht, fährt durch men­schen­lee­re dunk­le Land­stri­che und fühlt sich bald mit­ten im Nir­gend­wo. „Restau­rant­kri­tik: Radi­kal regio­nal“ wei­ter­le­sen

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Die weite Welt im Glas

Die 43. «Vini­fe­ra» dau­ert noch bis am Sonn­tag. Die Bie­ler Wein­mes­se ist reich an Degus­ta­ti­ons­mög­lich­kei­ten: Der Besu­cher fin­det Wei­ne aus der gan­zen Welt oder er kann sich auf eine bestimm­te Anbau­re­gi­on kon­zen­trie­ren.

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Fuck you, Cupcake!

 — Ein Plä­doy­er für das Unge­schön­te -

 

 

 

 

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Filmkritik: Nach der Orgie

 

Wir sind dem Auf­wa­chen nah, wenn wir träu­men, dass wir träu­men“, hat Nova­lis geschrie­ben, und um eben­die­sen Nova­lis geht es en pas­sant in Pao­lo Sor­ren­ti­nos neus­tem Film „Youth“, zusam­men mit einem Musi­ker, einem Fil­me­ma­cher, einem Mönch und einer brei­ten Palet­te skur­ri­ler Gestal­ten. Zwei Jah­re nach dem mehr­fach preis­ge­krön­ten „La Gran­de Bel­lez­za“ ist mit „Youth“ ein Werk ent­stan­den, auf wel­ches das Nova­lis-Zitat nur all­zu gut passt, denn Sor­ren­ti­no scheint seit­her nicht mehr aus der ästhe­ti­schen Traum­welt des Vor­gän­ger­films her­aus­ge­fun­den zu haben.

Die Geschich­te, wenn man über­haupt von einer Geschich­te spre­chen kann, ist schnell erzählt: Der Kom­po­nist Fred Bal­lin­ger (Micha­el Cai­ne) ver­bringt mit sei­nem alten Freund, dem Regis­seur Mick Boyle (Har­vey Kei­tel), ein paar Tage in einem Well­ness-Hotel in den Schwei­zer Alpen. Die bei­den sin­nie­ren über das Leben, der­weil sie mit gros­ser Neu­gier das das ver­wir­ren­de Trei­ben der illus­tren Gesell­schaft um sie her­um beob­ach­ten. Unüber­seh­bar die Anspie­lun­gen auf Tho­mas Manns „Zau­ber­berg“ und Fel­li­nis „Acht­ein­halb“: Der sei­ner Inspi­ra­ti­on nach­trau­ern­de Künst­ler flieht in ein Sana­to­ri­um in den Ber­gen und trifft dort auf welt­ent­rück­te Figu­ren, wel­che ihn über das eige­ne Selbst sin­nie­ren las­sen. Das Motiv der Kur trägt dabei den gan­zen Film. Alles läuft auf Spar­flam­me, die Zeit der Aus­schwei­fun­gen und Orgi­en ist vor­über. Die Zeit, als Fred der gefei­er­te Kom­po­nist war, der sich mit Stra­win­sky traf und sein Leben als Rei­gen sexu­el­ler Eska­pa­den führ­te, die­se Zeit besteht nur noch als Erin­ne­rung. Die Per­son Fred Bal­lin­ger, die in die Ber­ge gereist ist, lebt in stän­di­ger Furcht, sich irgend­wann gar nicht mehr erin­nern zu kön­nen. Das mehr­ma­li­ge Fle­hen eines könig­li­chen Abge­sand­ten, sei­ne berühm­tes­te Kom­po­si­ti­on zu Ehren der Queen in Lon­don auf­zu­füh­ren, zeigt bei dem in Resi­gna­ti­on ver­fal­le­nem Fred kei­ne Wir­kung.

An Psy­cho­lo­gie scheint Sor­ren­ti­no in „Youth“ frei­lich wenig Inter­es­se zu haben, die Figu­ren blei­ben irri­tie­rend ein­di­men­sio­nal. Statt in die see­li­schen Abgrün­de sei­ner Prot­ago­nis­ten abzu­tau­chen, bleibt der Film blos­se Ober­flä­che, eine rei­ne Büh­ne, auf wel­cher eine skur­ri­le Epi­so­de auf die nächs­te folgt. Da ist die­se Dreh­büh­ne im Gar­ten des Sana­to­ri­ums, auf wel­cher jeden Abend neue Musi­ker wie Auf­zieh­pup­pen ihre Dar­bie­tung abspie­len; eine geheim­nis­vol­le Frau im Schlei­er, ein schein­bar stum­mes aris­to­kra­ti­sches Ehe­paar, zwei Men­schen, die sich zu ver­ach­ten schei­nen, aber anschlie­ßend wild in den Berg­wäl­dern kopu­lie­ren; ein Die­go Mara­dona-Ver­schnitt, nur dop­pelt so beleibt; alte Men­schen, die wie Zom­bies oder gleich­ge­schal­te­te Robo­ter im Gleich­schritt den Well­ness­be­reich des Hotels bevöl­kern; auf Spa­zier­gän­gen wird über Nova­lis dis­ku­tiert; und zu guter Letzt sitzt auch noch Adolf Hit­ler per­sön­lich am Tisch.

Natür­lich, auch „La Gran­de Bel­lez­za“ war gröss­ten­teils frag­men­ta­risch und nicht weni­ger ästhe­ti­zis­tisch. Doch waren die Frag­men­te kunst­voll inein­an­der ver­wo­ben, die Über­gän­ge jeweils flies­send, leicht­füs­sig und schwel­ge­risch. Nur prä­sen­tiert sich die­ses „L’art pour l’art“ in „Youth“ bloss noch als kunst­ge­werb­li­che Num­mern­re­vue, die lust­los einen cine­as­ti­schen Kunst­griff nach dem ande­ren aus dem Hut zau­bert. So als lies­se sich bei Betrach­tung des Films in Echt­zeit beob­ach­ten, wie sich die ästhe­ti­sche Grund­idee zu Tode läuft. Es hat ganz den Anschein, als ob sich Sor­ren­ti­no beim Plün­dern des eige­nen Meta­pher­nar­se­nals in den Win­dun­gen sei­ner artis­ti­schen Rum­pel­kam­mer ver­irrt hat. Und ehe ihm dabei die Pus­te aus­geht, ver­liert er sich bedau­er­li­cher­wei­se im Kitsch, etwa als er einen den gan­zen Film über medi­tie­ren­den bud­dhis­ti­schen Mönch in der Luft schwe­ben lässt. Das ist umso bekla­gens­wer­ter, als dass „Youth“ eigent­lich her­vor­ra­gend besetzt wäre. Cai­ne und Kei­tel nimmt man die altern­den Künst­ler und abge­half­ter­ten Melan­cho­li­ker von der ers­ten Sekun­de ab, Jane Fon­das Kurz­auf­tritt als ver­welk­te Diva gehört gar zu den Höhe­punk­ten. Nur das allei­ne ist zu wenig. Wer sei­nen Dar­stel­lern eine Büh­ne bie­ten möch­te, soll­te die­se nicht mit einer baro­cken Fül­le an Requi­si­ten über­la­den.

(Bas­ler Zei­tung)

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So glamourös wie bescheiden

Der Bünd­ner Star­koch Andre­as Cami­na­da hat in der «Resi­denz au Lac» in Biel gekocht. Die Gäs­te des Gour­met­an­las­ses erleb­ten einen kuli­na­ri­schen Meis­ter, der trotz sei­nes Ruhms am Boden geblie­ben ist. „So gla­mou­rös wie beschei­den“ wei­ter­le­sen

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Literaturkritik: Ein hypnotischer Totentanz

Düs­ter, beklem­mend, ver­stö­rend — Heinz Hel­les zwei­ter Roman «Eigent­lich müss­ten wir tan­zen» erzählt vom Ende der Gesell­schaft, des Men­schen und der Spra­che.

Irgend­wann im Win­ter. Eine Grup­pe jun­ger Män­ner ver­bringt ein Wochen­en­de in einer abge­le­ge­nen Berg­hüt­te. Als sie ins Tal zurück­keh­ren, exis­tiert die Welt, die sie kann­ten nicht mehr. Die Dör­fer und Städ­te bren­nen oder lie­gen bereits in Trüm­mern, die Orte sind ver­wüs­tet, geplün­dert, ver­las­sen, und über­all lie­gen Lei­chen. Nun­mehr geht es ein­zig um das Über­le­ben.

Das Ende der Zivi­li­sa­ti­on. Es ist gewiss kein neu­es Sze­na­rio, das Heinz Hel­le in sei­nem zwei­ten Roman «Eigent­lich müss­ten wir tan­zen» auf­greift. Gera­de jetzt, wo sich Dia­gno­sen des Zeit­geis­tes nur all­zu oft im Topos der Kri­se und des bevor­ste­hen­den Unter­gangs erschöp­fen, könn­te man dem Autor leicht vor­wer­fen, einem simp­len Trend zu fol­gen. Doch Hel­le, der Phi­lo­soph, hat ande­res im Sinn.

Was wäre wohl der Fall, wenn die Din­ge anders lägen als sie es tat­säch­lich tun? Wel­chen Bestand haben mora­li­sche Wer­te, wenn das sozia­le Regel­kor­sett, das sie zusam­men­hält, urplötz­lich ver­schwin­det? Was bedeu­tet es, ein Mensch zu sein, wenn nur noch die Selbst­er­hal­tung wich­tig ist? Es sind Fra­gen die­ser Art, die Hel­le in Form eines phi­lo­so­phi­schen Gedan­ken­ex­pe­ri­ments durch­spielt — und dies nicht in Gestalt eines exis­ten­zi­el­len Dra­mas, son­dern als gefühls­kalt arran­gier­te wis­sen­schaft­li­che Ver­suchs­an­ord­nung, erbar­mungs­los bis zum Schluss.

War Hel­les Debüt «Der beru­hi­gen­de Klang von explo­die­ren­dem Kero­sin» ein asso­zia­ti­ver Rei­se­be­richt in das Bewusst­sein eines ruhe­lo­sen Den­kers, so prä­sen­tiert sich das Nach­fol­ge­werk deut­lich greif­ba­rer — aber nicht min­der radi­kal.

Irri­tie­ren­de Bil­der

In der kal­ten, bren­nen­den Welt, in wel­che Hel­le den Leser hin­ein­wirft, ist der Mensch bereits ver­schwun­den. Sowohl phy­sisch, als auch see­lisch, die ent­völ­ker­ten Rui­nen und das Grau­en, das sich dar­in abspielt, sind im wahrs­ten Sin­ne un-mensch­lich. Die Prot­ago­nis­ten — Dry­gal­ski, Gru­ber, Fürst, Gol­de und der namen­lo­se Erzäh­ler — wir­ken zu kei­nem Zeit­punkt wie Per­so­nen mit indi­vi­du­el­len Unter­schei­dungs­merk­ma­len, es sind nur­mehr Kör­per mit Namen, Kör­per, die fort­be­stehen wol­len. Und dazu ist jedes Mit­tel recht. Mord, Raub und Ver­ge­wal­ti­gung gesche­hen mit der­sel­ben Selbst­ver­ständ­lich­keit wie das Atmen und Schla­fen. «Wir sind nur noch zu gross gera­te­ne Bak­te­ri­en», stellt der Erzäh­ler nüch­tern fest.

Mit der­sel­ben Nüch­tern­heit brei­tet Hel­le ein wah­res Pan­op­ti­kum des Grau­ens aus, in einer Spra­che, die in ver­stö­rend bru­ta­ler Schlicht­heit zu einer Poe­sie des Schreck­li­chen wird. Sät­ze und Bil­der wie ein Schlag in die Magen­gru­be, Bil­der, die sich ein­bren­nen, die ein­si­ckern in das Bewusst­sein, sich dort fest­set­zen und wei­ter wir­ken. Da ist die­ser ver­las­se­ne Stall, in dem die Kühe immer noch an der Melk­ma­schi­ne hän­gen und die Maschi­ne saugt und saugt, wie es Melk­ma­schi­nen eben tun, «obwohl aus den Kühen schon lan­ge nichts mehr kommt, sie sind leer unter dem Fell bis auf die Kno­chen.» Oder die­ses Kind, das die Schä­del sei­ner Eltern zer­trüm­mert hat oder Hun­der­te ver­kohl­te Kör­per in einer aus­ge­brann­ten Dis­ko­thek.

Gefühls­käl­te als Prin­zip

Wie das Unfass­ba­re in Wor­te fas­sen? Hel­le bedient sich dazu einer Spra­che, die kei­ne Gefüh­le mehr aus­drü­cken, ver­mit­teln, trans­por­tie­ren kann, da sie ihren Ursprung in einer Welt hat, in der jeg­li­ches Gefühl längst abge­stor­ben ist. Das erin­nert unwei­ger­lich an Kaf­ka, an Hou­el­le­becq. Gefühls­käl­te ist hier Sprach­käl­te, ist die Käl­te des nicht enden wol­len­den Win­ters, die Käl­te der Welt.

«Eigent­lich müss­ten wir tan­zen» folgt kei­nem kohä­ren­ten Erzähl­strang. Viel­mehr besteht der Roman aus 69 lose zusam­men­hän­gen­den Bil­dern. Doch da ist die­se rhyth­misch-trei­ben­de Kraft im Text, die den Plot als auch den Lese­fluss uner­müd­lich antreibt. Auch wenn die Prot­ago­nis­ten kaum mehr emp­fin­den, so sind sie noch Kör­per, die in Bewe­gung blei­ben wol­len, die sich nur noch erhal­ten wol­len. Gera­de weil Hel­le dies betont distan­ziert schil­dert, gewinnt es eine Inten­si­tät, die in ihrer Wir­kung fast hyp­no­tisch wird, ein nicht enden wol­len­der, fieb­ri­ger Traum. Stei­gen, Waten, Schlur­fen, Stap­fen, Krie­chen, der Schnee unter den Füs­sen, der Asphalt, der Morast, der Wald­bo­den unter den Soh­len — es ist eine Phä­no­me­no­lo­gie der Fort­be­we­gung, die der Autor ent­fal­tet.

Fas­zi­nie­ren­der Sog

Wer nun aber glaubt, dass die­se Bewe­gung auf ein fina­les Ziel hin­aus­läuft, auf eine phi­lo­so­phi­sche Poin­te, die der Apo­ka­lyp­se wenigs­ten einen Sinn abge­winnt, der wird ent­täuscht. In die­ser Wüs­te des Rea­len gibt es weder Erklä­run­gen noch tie­fe­re Ein­sich­ten. Nicht wei­ter schlimm.

Dazu ist die Sog­wir­kung von Hel­les Pro­sa ein­fach zu stark — und zu fas­zi­nie­rend. Eine schwin­den­de Spra­che, die ihre zuneh­men­de Wort­lo­sig­keit zu fas­sen ver­sucht. Sie pro­to­kol­liert ihr eige­nes Ver­schwin­den, ein letz­tes Auf­bäu­men des Sinns, der ange­sichts tota­ler Sinn­lo­sig­keit zur blos­sen Chif­fre ver­blasst ist. «…wenn nach uns jemand die Welt wie­der auf­baut, wird es eine schweig­sa­me Welt sein.»

Info: Heinz Hel­le, «Eigent­lich müss­ten wir tan­zen», Suhr­kamp Ver­lag 2015, 173 Sei­ten, ISBN: 978–3‑518–42493‑3, 28.90 Fran­ken.
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Zur Per­son
Heinz Hel­le, gebo­ren 1978 in Mün­chen, Stu­di­um der Phi­lo­so­phie in Mün­chen und New York, Arbeit als Tex­ter in Wer­be­agen­tu­ren, Dis­ser­ta­ti­on im Bereich Phi­lo­so­phie des Geis­tes.
• Absol­vent des Schwei­ze­ri­schen Lite­ra­tur­in­sti­tuts in Biel, wohn­haft eben­dort, ver­hei­ra­tet, eine Toch­ter. Sein Roman­de­büt «Der beru­hi­gen­de Klang von explo­die­ren­dem Kero­sin» erschien 2014.
• Aus­zeich­nun­gen und Prei­se: Deut­scher Buch­preis (Lon­g­list) 2015, Werk­bei­trag der Schwei­zer Kul­tur­stif­tung 2015, Schwei­zer Buch­preis (Short­list) 2014, Lite­ra­tur­preis des Kan­tons Bern 2014, Ernst-Will­ner-Preis 2013 (im Rah­men des Inge­borg-Bach­mann-Wett­be­werbs), Wal­ter-Kem­pow­ski-Lite­ra­tur­preis 2011.

(Bie­ler Tag­blatt 15.10.2015)

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Ein zeitreisender Schöngeist

Ueli Tüscher betreibt eine Kunst­ga­le­rie in Biel. Der Mann, bei dem neben Jahr­hun­der­te alten Holz­sti­chen auch ech­te Picas­sos und Dalís den Besit­zer wech­seln, lebt nicht nur von der Kunst – er lebt in der Kunst.

Paris, 1961, Rue Valet­te. Ein 19-jäh­ri­ger Jüng­ling aus Biel tritt auf offe­ner Stras­se an einen 74-Jäh­ri­gen, etwas zer­zaust wir­ken­den Herrn her­an und ergreift das Wort. Er kom­me ihm bekannt vor, habe ihn auf Abbil­dun­gen gese­hen. Ob er ein Künst­ler sei? Der alte Mann bricht in schal­len­des Geläch­ter aus und ist ob die­ser Dreis­tig­keit der­art ent­zückt, dass er den Bur­schen zu sich in sein Ate­lier ein­lädt. Der 19-Jäh­ri­ge heisst Ueli Tüscher, der Name des älte­ren Herrn: Marc Chagall.
47 Jah­re spä­ter, am 18. Novem­ber 2008, einen Tag nach Ueli Tüschers 66. Geburts­tag, ist Chagall längst tot, und Tüscher schrammt nur um Haa­res­brei­te am Lebens­en­de vor­bei. Ein plötz­li­ches Ste­chen im Rücken und aku­te Atem­not, dann Schwär­ze, Stil­le. Über zehn Stun­den wird Tüscher ope­riert, des­sen Aor­ta kurz zuvor geris­sen war. Als er wie­der zu Bewusst­sein kommt, ist er halb­sei­tig gelähmt und die Ärz­te tei­len ihm mit, dass er einen Hirn­schlag erlit­ten habe. Zwei Tage zuvor hat er den Ver­trag für eine eige­ne Kunst­ga­le­rie in Biel unter­schrie­ben.
Und hier und heu­te sitzt er nun da, inmit­ten sei­ner mit Kunst­schät­zen über­quel­len­den «See­land-Gale­rie» an der Sil­ber­gas­se und erzählt die Geschich­te sei­nes Lebens. Er, des­sen aus­ge­präg­ter Sinn für das Schö­ne ihn um die hal­be Welt geführt hat, in den Kunst­sze­nen der gros­sen Metro­po­len ver­kehr­te,  ruht nun in sei­nem eige­nen ästhe­ti­schen Kos­mos, sei­ner Gale­rie und sei­ner Woh­nung. Roll­stuhl und Rol­la­tor haben die Dimen­sio­nen sei­ner Lebens­welt dras­tisch ver­klei­nert. «Ger­ne wäre ich mehr draus­sen», sagt Tüscher mit einem Anflug von Bedau­ern in der Stim­me. «Aber so ist das Leben», meint er in plötz­lich auf­schei­nen­dem Stoi­zis­mus.
In die Kunst gebo­ren
Ueli Tüscher will erzäh­len, nicht lamen­tie­ren. 1942 in Biel gebo­ren, wächst er in einem von Kunst durch­drun­ge­nen Umfeld auf. Der Vater, ein bedeu­ten­der Mann in ein­fluss­rei­cher Posi­ti­on, der mit Lei­den­schaft Kunst sam­melt, bevor­zugt Bil­der hol­län­di­scher Maler. Mehr möch­te Tüscher nicht ver­ra­ten.
Als Ueli 15 Jah­re alt ist, hängt bereits ein ech­ter Dalí in sei­nem Zim­mer, aller­dings «nur» ein Pla­kat. Gezeich­net hat er schon immer ger­ne, ent­schliesst sich zu einer Leh­re als Hoch­bau­zeich­ner. Er beweist zum Kunst­ver­stand auch hand­werk­li­ches Geschick und schon bald lässt der Vater ihn sei­ne Holz­sti­che und Radie­run­gen ein­rah­men. Holz­sti­che, Radie­run­gen, Litho­gra­fi­en, spre­chen ihn beson­ders an, er bewun­dert deren tech­ni­sche Prä­zi­si­on. Nicht gerin­ger ist Tüschers Fas­zi­na­ti­on für das Spiel mit Far­ben, deren expres­sio­nis­ti­sche Inten­si­tät im Werk Marc Chagalls ihn mit jedem Betrach­ten aufs Neue über­wäl­tigt.
100 Dalís für 5000 Fran­ken
Chagall, Dalí, Miro, Picas­so, Braque, Klee, Matis­se, Lich­ten­stein und War­hol. Es sind gros­se Namen der Kunst­ge­schich­te, die sich in Tüschers «See­land-Gale­rie» lücken­los neben ihre eher unbe­kann­ten hel­ve­ti­schen Kol­le­gen Aber­li, König, Lory, Freu­den­ber­ger, Bir­mann und Herr­li­ber­ger  gesel­len.
«Ich habe sehr oft Glück gehabt, bin im rich­ti­gen Moment auf die rich­ti­gen Leu­te getrof­fen», ant­wor­tet Tüscher auf die Fra­ge, wie er sich einen der­ar­ti­gen Kata­log erar­bei­tet habe. So zum Bei­spiel im Jahr 1992, als er in Aar­berg eine Gale­rie betreibt, par­al­lel zu einer wei­te­ren in Lyss. Da ist die­ses unglaub­li­che Tausch­ge­schäft: 100 Dalís für 5000 Fran­ken cash und ein paar afri­ka­ni­sche Figu­ren. Es han­delt sich um Xylo­gra­fi­en – Holz­schnit­te – die Dan­tes «Divina Com­me­dia» illus­trie­ren, vor­ma­li­ger Besit­zer ist der Bischof von Sie­na. «Sein Nef­fe, ein ver­schwen­de­ri­scher Lebe­mann, hat­te die Holz­schnit­te geerbt und brauch­te drin­gend Geld», erzählt Tüscher. Dass der Erbe sich über­haupt nach Arberg ver­irrt, hat wohl mit Tüschers mitt­ler­wei­le zur Per­fek­ti­on gereif­ten Fähig­keit zu tun, Holz­schnit­te zu rah­men. Aus ganz Euro­pa suchen ihn Kunst­samm­ler auf, um von sei­ner sel­ten gewor­de­ner Sach­kun­de zu pro­fi­tie­ren.
Nach Aar­berg und Lyss folgt 2002 eine Gale­rie in Jens, die er bis zu jenem schick­sal­haf­ten Tag im Novem­ber 2008 führt.
Maka­be­res Sujet
Die Läh­mung ist wie­der ver­schwun­den, hat aber Spu­ren hin­ter­las­sen. Ueli Tüschers Kör­per ächzt unter jeder Bewe­gung, so also ob jede Mus­kel­fa­ser bis zur Belas­tungs­gren­ze stra­pa­ziert wür­de. Über sei­nen Rol­la­tor gebeugt, schiebt er sich in bedäch­ti­ger Lang­sam­keit vor­wärts. Ein Leib, der sich mit den ihm gesetz­ten Gren­zen nicht abfin­den will. Mit leich­tem Zit­tern hebt Tüscher den Arm und deu­tet mit dem Zei­ge­fin­ger auf ein Gemäl­de.
Sein Lieb­lings­bild, gemalt von einem namen­lo­sen Künst­ler. Es zeigt eine jun­ge Frau in nacht­blau­em Schlei­er, ihr Ant­litz im Spie­gel betrach­tend. Der Spie­gel wirft das Bild ihres nack­ten Toten­schä­dels zurück. Rechts unten eine Hand, die ein Stun­den­glas umdreht. War­um die­ses Bild? Eine lei­se Vor­ah­nung? Ästhe­ti­sches Zuge­ständ­nis an eine eige­ne Todes­sehn­sucht? «Ach was», Tüscher winkt ab, «mir gefal­len ledig­lich die Far­ben!»

Die Dank­bar­keit dar­über, nach den erlit­te­nen Rück­schlä­gen noch klar den­ken zu kön­nen, wech­selt sich ab mit der Sehn­sucht nach dem ver­gan­ge­nen Leben. Seit drei Jah­ren war er nicht mehr in der Nid­au­gas­se, weiss nicht mehr, wie die­se Stras­se heu­te aus­sieht. Es sei eben zu anstren­gend. So fremd ihm das gegen­wär­ti­ge Erschei­nungs­bild der Stadt auch sein mag, um so ver­trau­ter ist ihm das Ver­gan­ge­ne. Die Stadt, die Ueli Tüscher frü­her sel­ber erkun­det hat, ergrün­det er heu­te in sei­nen Bil­dern. Es sind Bil­der, die in ihrem Detail­reich­tum der­art ver­schwen­de­risch wir­ken, dass sie den Blick für Stun­den gefan­gen neh­men kön­nen.
Auf Zeit­rei­se
Nur schon die­se Litho­gra­fie. Biel um 1885 aus der Vogel­per­spek­ti­ve. Es ist die Zeit, als das Röss­lit­ram den Takt des städ­ti­schen Lebens beschleu­nigt. Der Blick beginnt umge­hend in den Stras­sen, Plät­zen und Alle­en zu wan­dern, zu erkun­den, zu erfor­schen. In der Betrach­tung wird der Beob­ach­ter zum Fla­neur. Man kann an einem belie­bi­gen Punkt begin­nen und sich ziel­los trei­ben las­sen. Am Zen­tral­platz , im Her­zen der Stadt, macht das Röss­lit­ram eine Links­kur­ve, direkt in die Zen­tral­stras­se, die das ab dem Jahr 1857 erstell­te Neu­quar­tier erschliesst.  Hier resi­diert das Bür­ger­tum, die poli­ti­sche und unter­neh­me­ri­sche Eli­te, die gera­de erst zuge­zo­ge­nen Uhr­mach­er­fa­mi­li­en, die bald das öko­no­mi­sche Räder­werk die­ser sich im Auf­bruch befin­den­den Stadt am Lau­fen hal­ten wer­den. Die rech­te Stras­sen­sei­te ist noch unbe­baut. Hin­ter den Bäu­men liegt das Schä­delis­matt-Gut, wo Jean Sess­ler sei­ne Zigar­ren­pro­duk­ti­on unter­ge­bracht hat. Die Tram­ge­lei­se füh­ren am Brun­nen­platz und am Bur­ger­schul­haus vor­bei zur 1882 eröff­ne­ten Haupt­post an der Müh­le­brü­cke. Dann wen­det sich das Tram nach rechts. Bald erreicht es die Kanal­gas­se, die Schüss liegt abschnitt­wei­se noch frei und wirkt wie die Haupt­schlag­ader die­ses zum Leben erwach­ten, pul­sie­ren­den Orga­nis­mus, für den man die Stadt Biel aus die­ser Per­spek­ti­ve hal­ten kann.

Wer Ueli Tüscher auf sei­nen Expe­di­ti­on in das ver­gan­ge­ne Biel folgt, dem wird klar, die­ser Mann lebt fast leib­haf­tig in sei­nen Bil­dern, in Per­spek­ti­ven, in Erzäh­lun­gen. «Oh je!» enfährt es ihm plötz­lich und lässt die Gedan­ken­rei­se abrupt enden, «Das Bild hängt schief». Dem Auge des Ästhe­ten ent­geht eben nichts.

(Bie­ler Tag­blatt 19.04.2015)

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«Ich habe mich mit allen und jedem angelegt»

Seit einem hal­ben Jahr­hun­dert schreibt Rai­ner W. Wal­ter als «Rha­bil­leur» für das «Bie­ler Tag­blatt». Dar­über hin­aus hat er als His­to­ri­ker, Poli­ti­ker, Schrift­stel­ler und Leh­rer gewirkt — obwohl er eigent­lich Matro­se wer­den woll­te.

Jour­na­list, Schrift­stel­ler, Poli­ti­ker, His­to­ri­ker, Leh­rer, Kri­ti­ker, Zeit­zeu­ge, Grench­ner — von all den mög­li­chen Eti­ket­tie­run­gen, die zutref­fend wären, eine Per­son wie Rai­ner W. Wal­ter zu cha­rak­te­ri­sie­ren, hat jede ein­zel­ne ihre Berech­ti­gung. Den­noch passt kein Begriff so prä­zi­se wie der des «Rha­bil­leurs».

Ein Rha­bil­leur befasst sich mit der Repa­ra­tur und dem Unter­halt von Klein- und Gross­uh­ren sowie mit dem Zusam­men­bau von Pro­duk­ten der Uhren­in­dus­trie. Er kennt die damit ver­bun­de­nen Pro­duk­ti­ons­ver­fah­ren und ist für die Qua­li­täts­si­che­rung zustän­dig. Der Rha­bil­leur war­tet und repa­riert Zeit­mess­ge­rä­te aller Art, baut Uhren zusam­men und über­wacht maschi­nel­le Arbeits­vor­gän­ge in der Fabri­ka­ti­on. Feh­len­de Tei­le weiss er selbst zu kon­stru­ie­ren und her­zu­stel­len.

Der Welt­ver­bes­ser

Ein Rha­bil­leur, wie Rai­ner W. Wal­ter ihn ver­kör­pert, setzt sein Werk­zeug an den Zahn­rä­dern des gesell­schaft­li­chen Räder­werks an, stets bemüht, dort zu jus­tie­ren, wo es Kor­rek­tu­ren, Repa­ra­tu­ren oder Sup­ple­ments benö­tigt, sei es in Fra­gen der Poli­tik, der Gesell­schaft oder der Erzie­hung. Sei­ne Instru­men­te sind das geschrie­ben Wort, ein unge­bän­dig­ter Enthu­si­as­mus und ein nicht uner­heb­li­ches Quänt­chen Idea­lis­mus.

Tex­te aus einem hal­ben Jahr­hun­dert, für die «Solo­thur­ner AZ», für «Ver­kehr und Sport», für den «See­butz», für his­to­ri­sche Jahr­bü­cher. Zei­tungs­nach­rich­ten, Zei­tungs­ar­ti­kel, geschicht­li­che Abhand­lun­gen, Fest­schrif­ten, Lexi­kon­ein­trä­ge, Por­traits, Pro­to­kol­le, Glos­sen, Kri­ti­ken, Kurz­ge­schich­ten, Erzäh­lun­gen, und ein Roman. Es ist eine chao­tisch anmu­ten­de Men­ge an Tex­ten, die Wal­ter seit dem Jahr 1965 pro­du­ziert hat, die ein­zi­ge klar erkenn­ba­re Kon­stan­te: Seit 50 Jah­ren erscheint sei­ne Kolum­ne «Rha­bil­la­ges» im Bie­ler Tag­blatt.

«Ich bin ein his­to­ri­scher Mes­sie», sagt Rai­ner W. Wal­ter mit unüber­hör­ba­rem iro­ni­schem Unter­ton. Er sehe sich als Samm­ler von Geschich­ten und Ereig­nis­sen, als jemand, der sich ein­zel­nen Gescheh­nis­sen annimmt, statt das zusam­men­hän­gen­de Gros­se und Gan­ze als sol­ches zu beschrei­ben. Es über­rascht nicht, dass Wal­ter sich Zeit sei­nes Schaf­fens gewei­gert hat, ein per­sön­li­ches Archiv anzu­le­gen. «Wenn man etwas auf­be­wahrt, muss man Ord­nung hal­ten. Das kann ich nicht.» «Ich bewah­re nichts auf, was ich geschrie­ben habe» — in sol­chen Äus­se­run­gen spricht eine Per­son, die das Frag­ment liebt, nicht das Sys­tem.

«Rha­bil­la­ge» — eine Uhr, die repa­riert wer­den muss. So nennt ihn die Mut­ter jeweils, wenn sie wütend auf ihn ist. Und weil es für Rai­ner W. Wal­ter so vie­le Din­ge gibt, die man rich­ten, repa­rie­ren, berich­ti­gen muss, wählt er spä­ter die­sen Namen für sei­ne Kolum­ne. «Frü­her woll­te ich die Welt ver­bes­sern, habe mich mit allen und jedem ange­legt», sagt er. Heu­te gehe es in sei­nen Tex­ten vor allem um Gren­chen. Das kom­me wohl vom Alter.

Der Leh­rer

Viel­leicht der Kampf­geist, nicht aber die Pro­duk­ti­vi­tät hat nach­ge­las­sen. Kei­ne Über­ra­schung bei einem, der immer geschrie­ben hat. Kei­ne Über­ra­schung, wenn man aus einer Fami­lie stammt, die den Wal­ter Ver­lag Olten her­vor­ge­bracht hat. Eine Fami­lie, in der vie­le Mit­glie­der den Leh­rer­be­ruf aus­üben, der Vater, der Gross­va­ter, der Göt­ti. «Du bist aus einer Leh­r­er­fa­mi­lie, also wer­de Leh­rer», sagt ihm der Berufs­be­ra­ter und radiert damit den lan­ge geheg­ten Buben­traum, sich als Rhein­ma­tro­se zu ver­din­gen, von Rai­ner W. Wal­ters Hori­zont. Gestört habe es ihn nicht. Sei­nem Idea­lis­mus ver­leiht es eher zusätz­li­chen Auf­trieb. Ist für ihn doch ein Leh­rer, der sei­nen Beruf ernst nimmt, zwin­gend ein Welt­ver­bes­se­rer. 1958 erhält er das Pri­mar­leh­rer­pa­tent und tritt sei­ne ers­te Stel­le an der Gesamt­schu­le Hug­ger­wald an. «Das war echt hart», sagt er rück­bli­ckend. 40 Kin­der, ers­te bis neun­te Klas­se, alle in einem Schul­zim­mer, es gilt alle Fächer zu unter­rich­ten, bis auf Hand­ar­bei­ten und Reli­gi­on. Den­noch wird ihn die­ser Beruf so schnell nicht los­las­sen. 1959 bis 1973 unter­rich­tet er an den Stadt­schu­len Gren­chen, anschlies­send im Grench­ner Kin­der­heim Bach­te­len. Dort küm­mert sich Rai­ner Wal­ter um ver­hal­tens­auf­fäl­li­ge Kin­der, unter­stützt sie bei der Berufs­fin­dung. Das sei zwar viel här­ter als in einer öffent­li­chen Schu­le, den­noch fühlt er sich sicht­lich erleich­tert, aus der «Müh­le des Schul­be­triebs» raus zu sein, da ihm dies eine wesent­lich krea­ti­ve­re Unter­richts­ge­stal­tung ermög­licht. Da ist bei­spiels­wei­se die­ser lern­schwa­che Schü­ler, dem er lesen, schrei­ben und rech­nen bei­brin­gen soll. «Er war davon beses­sen, Töff­li fah­ren zu ler­nen. Also habe ich ihm Mathe­ma­tik via Brems­weg­be­rech­nun­gen und Lesen durch das Lösen der Theo­rief­ra­gen bei­gebracht.»

Der Autor

Rai­ner W. Wal­ters Krea­ti­vi­tät macht sich auch in Form lite­ra­ri­schen Schrei­bens bemerk­bar. All­tags­be­ob­ach­tun­gen ver­dich­tet er zu leicht absurd anmu­ten­den Kurz­ge­schich­ten, bei­spiels­wei­se über einen Mann, der Papier sam­melt und dar­in fast erstickt. An Schreib­wett­be­wer­ben nimmt er spon­tan teil und wird prompt aus­ge­zeich­net. «Ich suche nicht das Absur­de, das Absur­de fin­det mich», ant­wor­tet er auf die Fra­ge nach sei­ner Inspi­ra­ti­on. In einem Roman ver­ar­bei­tet er die Zeit, in der er höchst­per­sön­lich an den Rädern des poli­ti­schen Betriebs gedreht hat.

1961 bis 1973 wal­tet er als Gemein­de­rat in Gren­chen, 1981 bis 1985 als Ver­fas­sungs­rat des Kan­tons Solo­thurn und 1969 bis 1993 als Prä­si­dent der Kul­tur­kom­mis­si­on Gren­chen. Beson­ders die Tätig­keit als Kan­tons­rat weckt sei­nen Elan, jen­seits des poli­ti­schen Tages­ge­schäfts die Ver­fas­sung des Kan­tons aus­zu­ar­bei­ten. Auf die­ses Wir­ken geht auch die Ein­füh­rung der Volks­mo­ti­on in Solo­thurn zurück. Poli­tik habe ihn grund­sätz­lich immer am meis­ten fas­zi­niert, nir­gend­wo anders ist die Mög­lich­keit direk­ter Ein­fluss­nah­me grös­ser. «Poli­tik war für mich auch immer eine Art Spiel, eine Kunst des Abwä­gens, wie weit man gehen kann», beschreibt es der Rha­bil­leur mit leicht bos­haf­tem Bei­geschmack.

Und da ist er wie­der, die­ser bis­sig-sar­do­ni­sche Unter­ton, der sich wie ein roter Faden durch ein hal­bes Jahr­hun­dert sei­nes Schrei­bens zieht. Zumin­dest in Gestalt des Rha­bil­leurs. Die Spra­che des Lokal­jour­na­lis­ten und ‑chro­nis­ten Rai­ner W. Wal­ter ist wesent­lich nüch­ter­ner.

Ab 1956 schreibt er wäh­rend 38 Jah­ren als redak­tio­nel­ler Mit­ar­bei­ter für das BT über Gren­chen und Umge­bung. Mög­lichst ein­fach kom­pli­zier­te Sach­ver­hal­te zu erklä­ren — dar­in sieht er sowohl die Auf­ga­be des Jour­na­lis­ten als auch des Leh­rers. «Beleh­rend woll­te ich jedoch nie sein», stellt er klar. Zu Gren­chen öff­net sich neben dem jour­na­lis­ti­schen Zugang auch der des His­to­ri­kers. 1972, Rai­ner W. Wal­ter ist zu die­ser Zeit Prä­si­dent der Kul­tur­kom­mis­si­on, stört er sich ein­mal mehr dar­an, dass die von der Stadt Gren­chen publi­zier­te Geschichts­schrei­bung 1964 endet — und ruft dar­auf­hin das «Grench­ner Jahr­buch» ins Leben. Eine Chro­nik mit spe­zi­fi­schen Schwer­punk­ten, das ist die Idee. Auch die Kunst ist dar­in pro­mi­nent ver­tre­ten, da Gren­chen damals noch nicht über ein Kunst­haus ver­fügt. Wal­ters Tex­te leis­ten einen wesent­li­chen Bei­trag für die neue­re Grench­ner Geschichts­schrei­bung, mit wel­cher sich das 1999 gegrün­de­te kul­tur-his­to­ri­sche Muse­um befasst.

Am ver­gan­ge­nen Frei­tag ist Rai­ner Wal­ter 77 Jah­re alt gewor­den. Und er schreibt wei­ter. Im Moment arbei­tet er an einem Lehr­mit­tel, das Schul­klas­sen den Muse­ums­be­such erleich­tern soll. Viel­leicht will er auch wie­der Kurz­ge­schich­ten her­aus­ge­ben, wenn er denn dazu kommt. «Ich tre­te erst ab, wenn ich die 3500 Bücher gele­sen habe, die noch bei mir her­um­lie­gen», sagt er tro­cken. Zual­ler­erst ste­hen aber nun Feri­en an. Unter ande­rem nach Basel, zum Rhein­ha­fen. Es ist nie zu spät, vom Matro­sen­le­ben zu träu­men.

(Bie­ler Tag­blatt 11.06.2015)

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Auf den Punkt gegart

Oft gefürch­tet, aber heiss begehrt — der Gault Mil­lau 2016 ist erschie­nen. «Ton­is Ris­tor­an­te» hat auf Anhieb die Bie­ler Spit­zen­po­si­ti­on erreicht. Ande­re Loka­le im See­land büss­ten hin­ge­gen Punk­te ein. „Auf den Punkt gegart“ wei­ter­le­sen

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«Neugierige Angsthasen» mit begehrtem Fleisch

Mit dem Beginn der Wild­sai­son wird wie­der mehr Hirsch­fleisch ver­zehrt. Das meis­te davon wird aller­dings aus Neu­see­land impor­tiert. Jürg Frie­de­rich aus Sub­erg gehört zu den weni­gen See­län­dern, wel­che die scheu­en Tie­re züch­ten. «Neu­gie­ri­ge Angst­ha­sen» mit begehr­tem Fleisch“ wei­ter­le­sen

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Der Läset ist erst der Anfang

An den stei­len Ufern des Bie­ler­sees ist der Läset in vol­lem Gan­ge. Kei­ne ande­re Zeit des Jah­res bedeu­tet für die Win­zer eine grös­se­re Anstren­gung. Erst die fach­män­ni­sche Ver­ar­bei­tung ent­schei­det schliess­lich dar­über, ob es einen guten Wein­jahr­gang geben wird. „Der Läset ist erst der Anfang“ wei­ter­le­sen

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